Heute ist Donnerstag, der 24. Januar

Das schöne Schwanenpaar … Da ist wohl nichts mehr zu retten, bei dem, worüber ich hier schreibe, hab ich gestern Abend gedacht, als ich um halb Zwölf den Tages-Blog-Beitrag geschrieben habe. Das sichere, tragfähige Fundament, von dem ich glaubte, dass wir es hatten – bis zum letzten Sommer, ist mit einem Schlag gesprengt worden. Wie bei der Karte Der Turm – ist alles eingestürzt. Eine Detonation, bei der kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Dümmer hätte es nicht kommen können.

In einem Youtube-Kartenreading hieß kürzlich die Überschrift: „Jemand pokert zwischen zwei Menschen, Geld und Liebe, und verliert beides.“ Ich hab mich auf die mir schönst-mögliche Weise von ihm verabschiedet. Das war am 15. November.

Heute ist Mittwoch, der 23. Januar

Abends bei minus 5 Grad Arbeiten fahren, gehört auch nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Auf der halben Stunde Fahrt zu Guti-Gutshaus hab ich aber genügend Zeit, um mich zu motivieren: Ist ja nur heute, und wenn du anfängst, geht es auch schon auf Feierabend zu. Außerdem klingelt es in der Kasse – und das ist gut. Gutes Essen gibt’s außerdem …

Heute war die Iglo-Gruppe da, Iglo wie Frosta. Das bedeutet, keine Spende für Lillifee, da sie Hausgäste sind und alles auf die Schlussrechnung geht. Also klingelt es nicht in der Trinkgeldkasse, nur auf dem Konto. Und wieder mal ein neuer Koch – gewöhnungsbedürftig. Mit dem andern hat’s nicht geklappt. Ich hoff mit diesem auch nicht …

Heute ist Dienstag, der 22. Januar

Es plätschert grad alles friedlich dahin in stiller Winterruhe. Nach Krankheit, die Reinigung war, und Rückzug und Besinnung von nach Weihnachten bis Mitte Januar, entsteht jetzt langsam wieder mehr Geselligkeit und Pflege von Kontakten – alles in der gemäßigten Zone.

Heute Massage bei Tam und anschließend Treffen mit Tantchen, Schwester meiner Mutter, zum Mittagessen. Sie wird im März 76 und hat sich jetzt – nach einem Jahr – in ihrem Witwen-Leben eingerichtet. Thema ist aktuell ihre bevorstehende Knie-OP.

Meine Taoschul-Schwester ist dabei, ihren Haushalt aufzulösen. Sie gibt ihre Wohnung auf und zieht zu Ostern in einen Wohnwagen, wie Peter Lustig von Löwenzahn. Größe 8 x 2 m. Das ist auf jeden Fall eine interessante alternative Lebensform – 16 Quadratmeter …

Donnerstag treff ich mich mit Carmen und Ramona bei mir. Das war schon länger geplant und gestern, beim Treffen von Notfallbegleitung, haben wir es so verabredet. Mittwoch Abend ist mal wieder eine Guti-Gutshaus-Schicht eingeschoben, die zweite in diesem Jahr.

Freitag hat Martina Geburtstag, ihren 60! Sie fährt mit Peter, einem guten Freund, der einen Tag vor ihr seinen Ehrentag hat, in ihre Heimat nach Niedersachsen und sie feiern da. Wir beide feiern dann am 8. Februar, wenn ich wieder in Rostock bin. Von Peter bekomm ich übrigens jedes Jahr zu Weihnachten selbst eingelegte Likörkirschen …!

Bei 16 Quadratmetern sollte eigentlich Schluss sein, doch da heute der 22. ist, wollte ich mal wieder auf 222 Wörter kommen, statt 111 …

Heute ist Montag, der 21. Januar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Lasse die Dinge kommen und gehen. Dein Herz sei offen wie der Himmel. Weisheit aus Asien

Himmel – Im Laufe dieser Entwicklung machst du was, was du vorher nie getan hast. Du nimmst Gespräche auf – mit Gott.

Manuel hat meine Schniefnase anders gedeutet: Das soll laufen … Dazu hab ich nichts mehr gesagt. Die Nachricht hat mein Herz nicht berührt. Siehe mein Kommentar zum Kommentar gestern.

Heute Vormittag war das Quartalstreffen von Notfallbegleitung. Da wurde eine gute Weiterbildung angeboten vom 27.2. – 1.3., für die ich mich angemeldet habe, nachdem ich gehört habe, Unterbringung in Einzelzimmern. Das ist eine schöne kleine Auszeit, wie Urlaub.

Winterwunderschöner Wochenbeginn – jetzt, nachmittags, fängt es grad an zu schneien …

 

 

Heute ist Sonntag, der 20. Januar

Ich hab Scheidungs-Schnupfen … Manuels Eröffnungsrede war: Ich sollte dir ja nichts mehr von ihm erzählen, aber eins möchte ich dir noch sagen: Ich hab ihn angerufen, um mich mit ihm auf ein Bier zu treffen, und er hat mir erzählt, dass er seit 8. Januar geschieden ist …“ Eine halbe Stunde später fing ich an zu niesen, und dann fing meine Nase an zu laufen und hört gar nicht mehr auf. Das zeigt mir nochmal, ich hab die Nase voll, glaub ich. Ich hab schon gewusst, warum ich gesagt hab, ich will nichts mehr über ihn hören. Und dann das.

Was mich wundert, ist – dass und wie mein Körper noch darauf reagiert. Verschnupft

Heute ist Sonnabend, der 19. Januar

Als ich vor ein paar Tagen in den Himmel geguckt habe, schwebte ein Seeadler über mir. Die bekommt man selbst bei Ranger-geführten Nationalpark-Touren nur selten zu sehen. Das war nicht im Nationalpark, sondern auf meiner Dachterrasse – in niedriger Höhe. Sie fliegen sonst so hoch, dass man sie kaum erkennen kann. Das war ein imposanter Anblick …

Er konnte nicht über seinen Schatten springen. Er ist da geblieben, wo er ist. Ein Kommentar zu einem Youtube-Reading lautete: „Ich hab einen ganzen Ozean durchquert. Er ist nicht mal über eine Pfütze gesprungen.“ Das hätte meiner sein können. Ich fühl mich wie der Adler in der Luft – ich seh es von einer höheren Warte aus …

Heute ist Freitag, der 18. Januar

Ich bin schon schön mit der Vorbereitung des Empfangs meines ersten Enkelchens beschäftigt und kümmer mich um den Kinderwagen, den ich beisteuern möchte. Die Mama hat eine App, in der sie in bildhaften Vergleichen auch wöchentlich sieht, wie groß das Früchtchen ist. Papa natürlich auch. Jetzt mit 12 Wochen wie ein Rosenkohl-Röschen, vorher wie eine Kumquat – wenn es erstmal Kiwi-Größe hat, oder zur Kartoffel geworden ist …

Gestern war der Auftakt zu unserer DVD-Winter-Serenade bei Sigi und Wolfgang mit der 1. Folge der 1. Staffel der Highland-Saga-Verfilmung – Outlander. Weil Aniko Urlaub hat, war sie auch dabei mit Floydi, unserem Hofhund natürlich, der nicht fehlen darf. Erst Familienmittagstisch, dann Filmvorführung. Leider bekommt man nicht viel davon mit, weil alle ständig am Quasseln sind. Heute geht’s weiter …

Das ist einmal die Videothek unten, bei Christine nebenan ist meine Bibliothek. Ich hatte nichts mehr zum Lesen und sie hat mir 6 schöne Schmöker von Carlos Ruiz Zafón gegeben. Das sind viele hundert Seiten Lesevergnügen, damit komm ich gut über den Winter. Betreutes Wohnen …

Manuel hat gefragt, ob er kommen kann und ich hab nochmal Ja gesagt. Das bedeutet Einschränkung und Kompromisse. Ich hab keinen Raum mehr für Besuche über Nacht bzw. brauch ihn für mich. Wenn ich nachts wach werde, koch ich mir einen Kaffee und dann – Blogschreiben oder meine Youtube-Channels gucken. Das kann ich nicht, wenn er hier schläft …

 

 

 

Heute ist Donnerstag, der 17. Januar

Ich bin bestimmt für Vieles zu begeistern – aber Magic of the Dance war das nicht. Es kam nichts rüber. Sehr schlechte Akustik – sowohl Musik als auch gesprochene Szenen vom Band – erst in Englisch, nicht zu verstehen – dann in Deutsch, nicht zu verstehen. Ich wollte schon gehen in der Pause, hab aber gedacht, vielleicht wird es ja noch … Wurde es auch – noch schlechter! Mit dummen, langatmigen Zuschauereinlagen. Was am Abtörnendsten war, war die weibliche Hauptfigur der irischen Prinzessin. Sie hat getanzt – aber ohne Leidenschaft und Körperausdruck – kein Feuer im Blut! Sie wirkte wie eine Parodie. Auch der Rest: Sicher gute Tanzleistungen – kam aber alles nicht zur Geltung – No Magic of the Dance …

Heute ist Mittwoch, der 16. Januar

Gestern hab ich für meine Schwester Passagen aus dem I GING für ihre Chronik „20 Jahre TAO-Institut“ abgeschrieben, weil ich schneller tippen kann als sie.

„Das I GING, das „Buch der Wandlungen“ ist das älteste Buch Chinas – und zugleich eines der aktuellsten. Seine Lebensweisheit berührt viele Menschen, gerade auch im Westen. Das Faszinierende an diesem Buch: Es gibt Antworten auf die entscheidende Frage: Was soll ich tun? Als Orakel befragt (mittels Schafgarbenstängel oder Münzen) zeigt es Wege des Handelns auf. Dabei sagt das I GING keine fest determinierte Zukunft voraus, sondern zeigt dem Fragenden bildhaft die Richtung, eben den Wandel.“ (Klappentext)

Die Textpassagen waren aus den Themen: Das Erregende, Die Fülle, Das Stillehalten/Der Berg, Die Dauer, Der Wanderer, Der Besitz von Großem, Vor der Vollendung. Das zu schreiben bzw. zu lesen, war interessant für mich. Besonders aktuell: Wann ist es Zeit für Stillehalten und wann ist es Zeit für Weitergehen? Wie kommt das Herz zur Ruhe? Das sind insgesamt über 7 Din A 4 Seiten geworden. Dass ich blind 10-Finger-System schreiben kann, gehört mit zum Nützlichsten, was ich gelernt habe im Leben.

Ich komm mir manchmal vor, wie bei eon.edis angestellt. Lightwork – nur nicht Lichtwoche – Lichtjahre. Der Zweifel ist zur Zeit mein treuester Begleiter. Die haben Alle die Nase gestrichen voll. Das seh ich an den Kommentaren zu den Youtube-Videos. Da bin ich keine Ausnahme.

Heute ist Dienstag, der 15. Januar

Diese Woche ist noch Winterschlaf. Termine hab ich erst nächste Woche – Frisör, Massage, Fußpflege, Tantchen treffen. Einzige Ausnahme – morgen Abend die Vorstellung von feet on fire. Hoffentlich verschlaf ich sie nicht …

Grad hab ich meine Chatverläufe in Whatsapp gelöscht, da ist Ulla mit Jürgen von ihrer Mittelmehrkreuzfahrt zurück, zu der sie sich für eine Woche abgemeldet hat. Sie ist mit Abstand mein Hauptlieferant. Gestern hat es fast mein Smartphone gesprengt – über 70 Fotos von der Reise und dann noch die üblichen Bildchen und Musikvideos bis zu 5 Minuten Länge. Wenn ich mal was besonders Schönes davon weiterleite, schreien alle gleich: Hilfe, mein Speicherplatz …

Zur Erklärung: Ulla ist die Frau des Vaters meiner Tochter.