Heute ist Freitag, der 16. November

Hol dir noch’n Wein, Schatzi, heute ist ein Grund zum Feiern, hab ich gestern zu mir gesagt und bin mit Abendglockenläuten zu EDK gegangen – der Mann, den du liebst, hat Sehnsucht, nicht nach Dir, aber immerhin Sehnsucht.

Wir sind Wegbereiter für das Kollektiv, heißt es. Ich ritz mir die Adern auf und schreib mit meinem Blut. Bildlich gesehen. Nicht, dass hier einer gleich den Notarzt ruft …

Gestern war es an der Zeit, einen Punkt zu setzen. Ich hab ihm – trotz Schreibverbot! – mitgeteilt: Das ist das Ende, das noch offen war.

„Du hast Sehnsucht nach der Frau, mit der du neue Wege gehen willst, hat mir Manuel heute erzählt. Verständlich, und für mich endlich eine Entscheidung. Einmal ehrlich, Maik, das hätte vieles erspart. Es gab mal einen, der mir was angeboten hat, das wärmer und herzlicher klang, als bei Dir, aber auch nur auf Affäre hinauslief – das will keiner, der liebt. Er hat Sehnsucht nach Uta, hat Manuel gesagt. Das ist das Ende, das noch offen war.“

Finalemente hab ich ihm mein schönstes Whatsapp-Musikvideo geschickt: What a wonderful world … Das steht auch in meinem Whatsapp-Status: What a wonderful world … Ich bekomm ganz viele Komplimente für mein schönes Profilfoto – meine Altstadt mit Regenbogen. Regenbogen steht auch immer für Heilung … Ich leb hier im Paradies. Und wo Eva ist, kann Adam nicht weit sein …

Das musste gestern sein. Es war bis jetzt immer noch wie ein offenes Geschwür. Das ist kein ästhetischer Vergleich, aber ein treffender. Ich hab die Wunde gereinigt und desinfiziert – das brannte nochmal – und jetzt heilt sie schon gut …

Ich hab einen wundervollen Kommentar bekommen – 3 gleich!

 

 

Heute ist Donnerstag, der 15. November

Ich hab grad nicht die beste Phase. Herbst als letzte Chance – Die Nebelfee. Die Karte seh ich immer vor mir. Das ist ein eigentümliches Gefühl …

Ich muss erst wieder Kraft schöpfen. Alles, was sie sagen, warum Er sich so verhält, war bis jetzt keine gute, aber zum Teil nachvollziehbare Erklärung. Jetzt greift das nicht mehr – es widerspricht meinem Glauben. Meine Fahrt führt grad durch einen Tunnel, aber immerhin geht es vorwärts und ich bleibe nicht stehen, auch wenn noch kein Licht am Ende zu sehen ist …

Die Urschlamm-Packung – alles, was ich schon längst überstanden glaubte. Ich möchte mich wie’n kleines Hundebaby in mein Körbchen legen und von der Mutter lecken lassen. Da das nicht möglich ist, verschling ich mich so gut wie es geht mit mir und wärm mich nachts an mir selbst in meinem Bett mit Körbchen-Größe C. Das heißt, es wär noch Platz für Jemand. Nicht für die ganze Nacht, aber für die Zeit, die das Grundrecht, das allen Frauen und Männern zusteht oder zustehen sollte, in Anspruch nimmt, und das doch bei so vielen nicht gewährleistet ist. Das ist nicht der göttliche Plan, so zu leben, und damit meiner auch nicht. Ich seh nur noch keine Möglichkeit …

Ich bekomm Zuspruch und Kritik zum Blog – oder zu mir. Ich seh das einfacher und nicht so kompliziert – aber wenn es das wäre, wär ein anderes Ergebnis da.

Hast ’n Hammer Profilbild, schreibt mir meine Tochter in Whatsapp, und das will was heißen. Ich hab’s geändert. Es zeigt nicht mehr mich, sondern meine schöne historische Altstadt mit Regenbogen – vom Wasser aus.

Macht es bitte etwas leichter …

P.S. Grad hat Manuel mich angerufen und mir wieder was von Maik erzählt, den er getroffen hat. Ich werd ihm sagen, er soll mir nichts mehr von ihm erzählen. Ich will weder wissen, dass er Sehnsucht nach der anderen hat – das kalte Herz – die ihn damals rausgekantet hat, als er da einziehen wollte – noch, dass es ein Scheiß Jahr für ihn ist! Solche Messages brauch ich nicht. 

 

Heute ist Mittwoch, der 14. November

Ich les Liebe Findet Uns. J. P. Monninger. Er schreibt fantastisch gut …

Wir müssen alle sowas aushalten, früher oder später: In letzter Instanz akzeptieren, was ist. Mit dem Gefühl gehe ich auch in die Situationen meiner ehrenamtlichen Notfallbegleitung. Wer behauptet, es berühre ihn nicht – weil er es anders nicht ertragen kann – der belügt sich selbst. Den Schmerz fühlen, ist das Einzige, was hilft.

Wie lange will er es noch in seinem Kopf hin und her wälzen?, hab ich gedacht, bevor ich gegangen bin. Ich kann hier nicht mehr länger bleiben.

An dem traurigen Wendepunkt der Geschichte hab ich von Ulla ein besonders schönes Whatsapp-Musikvideo bekommen: Raise me up … Das war ihr 7. Sinn. Musste ich beim Lesen weinen, konnte ich beim Hören wieder lächeln …

Ich hoffe, er ist nie eins der alten, versteinerten Gesichter, die mir als Biker im Auto entgegen kommen. Die glauben, sie sind frei, und von denen ich glaube, sie sind tot.

Sätze wie mit Bikern, die stammen nicht von mir. Sie kommen durch meinen Kanal. Ich werd sogar eingekleidet von oben und zu dem geführt, was ich tragen soll, siehe mein Sommer-Rosen-Kleid und meine hohen roten Winterstiefel. Und das zu Schnäppchenpreisen von 50 %. Die Hälfte meiner Ausgaben für Kledage übernimmt also die geistige Welt. Als ob die Engel wollen, dass ihr Sprachrohr auch durch seine Erscheinung himmlische Schönheit repräsentiert. Einbildung, mögen einige denken. Nein, ich fühl das ganz deutlich.

Macht es bitte etwas leichter … Mein Morgengebet an so unbarmherzigen Tagen wie heute.

 

Heute ist Dienstag, der 13. November

Heute mal eine Geschichte. Nicht von mir, aber sie zeigt meine Entwicklung. Es könnte meine sein. Jetzt ist die Trendwende da …

I s t    S i e    s o    w e i t ?

Es war einmal vor langer Zeit ein reicher und stolzer und schöner Prinz, der verliebte sich unsterblich in eine wunderschöne Bettlerin. Und die Bettlerin verliebte sich unsterblich in diesen schönen und reichen Prinzen. Und so beschlossen die beiden zu heiraten, und der Prinz bat die Bettlerin wegen seines gesellschaftlichen Standes als Prinz, sich darauf entsprechend vorzubereiten.

So sandte der Prinz nach ein paar Tagen seinen Diener zur Bettlerin, um zu erkunden, ob sie schon so weit sei. Der Diener besuchte die Bettlerin in ihrem ärmlichen Haus. Sie hatte in der Zwischenzeit ihr schönes blondes Haar hochgesteckt, und sie war damit noch wunderschöner als je zuvor. Der Diener sah sie an und sagte: „Nein, du bist noch nicht so weit.“ Und der Diener ging zu seinem Herrn und sagte ihm: „Nein, mein Herr, sie ist noch nicht so weit.“

Der Prinz hatte sehr große Sehnsucht nach seiner süßen Braut und sandte nach ein paar Tagen wieder seinen Diener zur Bettlerin. Der Diener besuchte die Bettlerin abermals in ihrem ärmlichen Haus. Sie hatte in der Zwischenzeit nicht nur ihr Haar hochgesteckt, sondern auch sehr schöne Kleider übergezogen, und sie war damit noch bezaubernder als je zuvor. Der Diener sah sie an und sagte: „Nein, du bist noch nicht so weit.“ Der Diener ging zu seinem Herrn und sagte ihm: „Nein, mein Herr, sie ist noch nicht so weit.“

Der Prinz hatte noch viel größere Sehnsucht nach seiner geliebten Braut und sandte nach ein paar Tagen abermals seinen Diener zur Bettlerin. Der Diener besuchte die Bettlerin abermals in ihrem ärmlichen Haus. Sie hatte in der Zwischenzeit nicht nur ihr Haar hochgesteckt und schöne Kleider übergezogen, sondern trug nun auch ein wunderschönes seidenes Tuch, und sie war damit noch hübscher als je zuvor. Der Diener sah sie an und sagte wieder: „Nein, du bist noch immer nicht so weit.“ Der Diener ging zu seinem Herrn und sagte ihm: „Nein, mein Herr, es tut mir leid, sie ist noch immer nicht so weit.“

Des Prinzen Sehnsucht nach seiner geliebten Braut wuchs und wuchs und er sandte ungeduldig nach ein paar Tagen abermals seinen Diener zur Bettlerin. Der Diener besuchte die Bettlerin abermals in ihrem kleinen und ärmlichen Haus. Sie hatte in der Zwischenzeit nicht nur ihr Haar hochgesteckt und schöne Kleider übergezogen und trug ein wunderschönes seidenes Tuch, sondern hatte wunderschönen Schmuck um ihren zarten Hals, und sie war damit noch viel wunderschöner als je zuvor. Der Diener sah sie wieder mit großen Augen an und sagte: „Nein, du bist noch nicht soweit.“ Der Diener ging zu seinem Herrn und sagte ihm: „Nein, mein Herr, sie ist leider immer noch nicht soweit.“

Des Prinzen Sehnsucht war schon enorm groß, und er weinte schon und konnte es nicht mehr erwarten, seine Liebste zu sehen, und so sandte er nach ein paar Tagen abermals seinen Diener zur Bettlerin. Der gute Diener besuchte die Bettlerin abermals in ihrem ärmlichen und kleinen Haus. Sie hatte in der Zwischenzeit nicht nur ihr schönes lockiges Haar hochgesteckt und auch wunderschöne und frisch duftende Kleider übergezogen, sie trug nun auch ein schönes seidenes Tuch und sie hatte wunderschönen Schmuck um ihren Hals, und sie trug nun auch wunderschöne Schuhe – und sie war damit noch viel süßer und schöner als je zuvor. Der Diener sah sie wieder an und sagte: „Nein, du bist noch immer nicht so weit.“

Dann wurde die Bettlerin wütend, ihre Augen funkelten und ihr Becken begann zu kreisen, und sie zog voller Stolz die Schuhe aus und warf sie dem Diener an den Kopf, und sie zog das Kleid aus, und sie warf das Tuch weg, und sie riss sich den Schmuck vom Halse und sie trug ihr wunderschönes Haar nun wieder offen – und sie leuchtete vor Zorn, dass der Himmel lachte – und sie schrie dabei den guten Diener an: „Sag deinem Herrn und Prinzen, dass er mir gestohlen bleiben kann!! Ich bin so wie ich bin!!“

Und der erschrockene Diener rannte aufgeregt zu seinem Herrn und Prinzen und sagte ihm: „Mein Herr und Prinz, schnell – kommt!! Ihr werdet hocherfreut und sehr glücklich sein. Eure bezaubernde leuchtende und wunderschöne Braut – sie ist nun endlich so weit – und sie ist nun keine Bettlerin mehr, sondern Eure Prinzessin – denn sie liebt sich so wie ist!! Und , mein Prinz, sie ist Euch nun ebenbürtig, denn sie ist ebenso stolz wie Ihr, mein Herr!!

I c h    B i n    S o    W e i t !

Heute ist Montag, der 12. November

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Die Ruhe ist die natürliche Stimmung eines wohl geregelten, mit sich einigen HERZENS. Wilhelm von Humboldt

Auf dem Weg dahin bin ich …

Gestern hab ich 11,11 € auf das Spendenkonto von Heart&Soul Readings überwiesen. In ihrer Kontoverbindung ist gleich zweimal mein Geburtsdatum enthalten – 7 7! Auch in den Zahlen von Maik bin ich enthalten. Die letzten beiden Stellen seiner Postleitzahl sind mein Geburtsjahr – und in seiner Handy-Nummer spiegelt sich die 59 auch.

Ich hab vorhin in Whatsapp den Guti-Gutshaus-Plan für die nächsten 2 Wochen bekommen. Der ist so klein geschrieben, dass ich nichts erkennen kann, nicht mal, wenn ich eine Brille aufsetze. Und vergrößern kann ich ihn auch nicht. Ich seh nur, dass Montag und Dienstag keiner eingetragen ist. Da ist das Café nämlich zu. Ich werd mal Aniko fragen, ob sie was erkennen kann …

Ich kann schlecht sehen zur Zeit, das wechselt immer mal – manchmal verschwimmt alles … doch fügt sich dann doch wieder zusammen.

Heute hat eine in einem Reading gesagt, es ist, als ob er dir sagen will: Ich habe einen Harem, doch dich liebe ich am meisten. Am Arsch … würde Manuel sagen, und damit hätte er ausnahmsweise mal Recht.

Heute ist Sonntag, der 11. November

11.11. Heute wirken nochmal ganz besondere Energien. Ich mein nicht Eröffnung Karneval. Vom 1. – 11.11. waren und sind sehr hochfrequente Schwingungen. Auf dem Weg nach Rostock gestern sah der Himmel ganz magisch aus …

Auf Youtube hat heart&soul Readings deshalb heute ein Energie-Update veröffentlicht, für die Seinlasser und die Einlasser. Bei mir trifft es hundertprozentig zu. Sie sagt: Du weißt immer mehr, was du willst, und vor allem, was du nicht mehr willst. So ist es! Äußerlich passiert gerade gar nichts – und das schon ganz lange – innerlich dafür um so mehr – bei mir. Ich komm immer mehr aus dem Mangel mit ihm in die Fülle mit mir!

So viel gelacht, wie in den letzten beiden Tagen hab ich lange nicht. Freitagabend das Marlene Jaschke-Programm und gestern die Geburtstagsfeier meiner Tochter. Ich war erst kurz vor Mitternacht zurück und wie immer froh, dass ich wieder bei meinem Kirchturm bin …

Sie bringen uns in Bestform, unsere männlichen Flammen – durch ein hartes Trainingsprogramm. Und wir sie, wenn das auch nicht immer zeitgleich geschieht. Das ist doch fantastisch!

Als ich gestern endlich einen Parkplatz in der zugeparkten östlichen Altstadt gefunden hatte, hab ich beim Aussteigen neben mir eine schwarze Harley Davidson stehen sehen. Ich hab sie erst gar nicht gesehen im Dunkeln. Da hätte doch auch ein Mopped oder ein Fahrrad stehen können. Nein, eine Harley … in Rostock war Lichtwoche!

Heute ist Sonnabend, der 10. November

Unten steht ein silbernes Auto: MSE-MR 227 – hab ich erst gar nicht gesehen. MSE – meine Seele …?

Auf die Schnelle ein paar Zeilen. Gestern Abend mit Carmen bei Marlene Jaschke – Ein schönes Programm, schöner, als erwartet! Nie wieder vielleicht! Lachen tat gut, ausverkaufter Saal und stehende Ovationen zu ihrem Bühnenjubiläum. Danach noch auf einen Schoppen in Underground, der Kellerkneipe bei mir um die Ecke. Mit Frizzi – Carmens Hundedame ohne damenhaftes Auftreten, smile. Sie hat sich unbändig gefreut, ist fast in mich rein gekrochen, hat mich treuherzig angeguckt und mir die Hände geleckt. Was ist los mit ihr?, hab ich Carmen gefragt. Sie riecht was bei dir … Wahrscheinlich meine Liebe.

Heute Morgen hab ich noch Babysachen für meine neue kleine Großnichte besorgt, die einen Tag vor mir Geburtstag hat. Sie kommt heut auch zur Geburtstagsfeier meiner Tochter und ich seh sie zum ersten Mal, obwohl schon 4 Monate alt! Aus den Sachen bastelt unsere Hof-Floristin Aniko einen schönen Blumen-Strauß. So einen haben wir auch Nachbarin Christine als Gemeinschaftspräsent vom Haus zur Ankunft von Franka Inga, jetzt Fränki genannt, überreicht. Carmen hat gestern gesagt: Ein bisschen beneide ich dich um deine „Wohngemeinschaft“! Ja, das ist wirklich ein Glücksfall!

Unterwegs hab ich Bernd getroffen – ein guter Freund, mit gleicher Wellenlänge. Das hieß, noch Käffchen beim Bäcker und Reden – und jetzt sputen … Manuel kommt heute Abend mit her …

 

Heute ist Freitag, der 9. November

Reeschen – und erstmals nebliger Novembertag. Da komm ich mal zu Hausarbeit. Mein Töchterchen wird heute 38! Morgen feiert sie …

Bei der Besinnung auf das, was mein Glück ausmacht, komm ich – neben meinen Kindern – darauf: Ich muss nirgendwo mehr hin und arbeiten. Ich tu es – aber ich muss es nicht. Ich kann mich voll und ganz meiner spirituellen Laufbahn widmen – meinen Karten und was es sonst noch alles gibt. Nur für ein Fünftel meines Einkommens schwing ich meine Hüften in Guti-Gutshaus, der Rest fällt mir in den Schoß. Dafür hab ich 30 Jahre in einem unpassenden Job „gedient“ und ausgeharrt. Das sichert mir jetzt meine Brötchen. Dagegen sind 12 Jahre in meiner unstimmig gewordenen Herzensverbindung fast nur ein Moment … Ich brauch für alles lange: Job loslassen 30 Jahre, Ehe loslassen 20 Jahre, Herzkönig 12 Jahre. Doch alles dauert so lange wie es dauert, und so bin ich jeweils zur rechten Zeit gegangen.

Ich bin keine verschwommene Erinnerung – außer für ihn vielleicht – und will auch keine sein – ich bin lebendig und real und gegenwärtig!

 

Heute ist Donnerstag, der 8. November

Gestern Abend kam meine süße Carmen noch unverhofft zu einem Überraschungsbesuch, und wir haben es uns bei Kerzenschein und Redwine gemütlich gemacht und erzählt bis halb elf …

Nachmittags bin ich mal wieder um’n See gekurvt mit Fahrrad. Bin völlig aus der Übung! Sogar auf dem Radweg Baustelle und Umleitung! Vorher Mittagessen im Altstadt-Center, dann hab ich ein paar schöne, hohe weinrote Winterstiefel entdeckt, die mit wollten. Was selten ist hier. Doch ab und zu finde ich was Schönes, wie neulich ein herrliches Sommer-Rosenkleid. Manuel sollte sein Urteil dazu abgeben: Schönes Nachthemd! 9,95? – Du Blödmann! Schnäppchen, 35 statt 70. Das ideale Guti-Gutshaus-Kleid – locker, leicht und fluffig für heiße Sommertage …

Ja, so muscher ich umher, mach hier was und da was, find was Schönes und lass es mir gut gehn – Freitag Massage bei Tam und abends mit Carmen zu Marlene Jaschke im Bürgersaal – genieß das schöne Wetter – und komm zur Ruhe.

„Nie wieder vielleicht“ heißt das Programm, für das mir Carmen die Karte zum Geburtstag geschenkt hat. Passt wunderbar zu mir …

 

Heute ist Mittwoch, der 7. November

Meine Exclusivität ist ihm abhanden gekommen – und damit Ich. Was er mir gezeigt hat, ist: Du bist durch x-beliebige andere austauschbar. Das bin ich eben nicht. Deshalb wende ich mich ab und gehe.

Gestern hab ich meiner Freundin Silvi am Telefon erzählt, was sich in der Zwischenzeit alles ereignet hat. Und dass Maik mit Bike am Sonntag neben Manuel an der Kreuzung stand, wo sie sich doch ewig nicht gesehen haben. Und gerade dann, als Manuel von mir kam, steht er plötzlich neben ihm. Irgendwie drängt er sich immer wieder ins Bild … Davon lass ich mich nicht beeinflussen.

Das war nicht der Grund, aber die Motivation – sich von seiner Frau zu trennen, hat er zu Manuel gesagt, zum geplanten Einzug bei der Chirurgin. „Oje, das sieht nicht gut aus – bei ihm“, hat Silvi gesagt – „für die kaltherzige Frau konnte er sich entscheiden, für die warmherzige nicht.“ Sie hat gedacht, er trennt sich nie von seiner Frau.

Ich war beides nicht – weder der Grund, noch die Motivation.