Heute ist Donnerstag, der 19. September

Die in Thera Lind Körperuniversum die Lymphdrainage bei mir macht, hat so unsere königliche Statur, hab ich gestern zu Dana gesagt, bei der ich ganz überraschend, eine Woche früher,  einen Termin für Füßline – so hieß mal ihre Website oder heißt sie noch – bekommen habe, was wir gleich mit anschließender gemeinsamer Mittagspause zu viert verbunden haben. Ich hab Brötchen und selfmade Eiersalat mitgenommen, selfmade und ganz passabel by EDK. Sie hat ganz warme, weiche Hände. Leider geht sie zwischendurch in Urlaub und ich bin bei ihrer Kollegin – das Gegenteil von ihr, dürr und bestimmt kalte, knochige Finger. Aber ich guck es mir erstmal an, wenn nicht, warte ich, bis die andere wiederkommt.

Mein auberginefarbenes Dreieckstuch aus Feenhaar mit Silberfäden vom Kunsthandwerkermarkt hab ich jeden Tag um. Es ist schmeichelnd zärtlich weich und anschmiegsam. Manja Nageltante hat mir farblich passende Fingernägel dazu gemacht. Genauso hab ich jeden Tag meinen schönen schwarzen Rock mit Zippel-Spitze an. Das trägt schon mal sehr zum Wohlbefinden bei. Als ich meiner Chefin gesagt  hab, ich hab mir einen tollen neuen Rock gekauft, hat sie gefragt: Wo kann man denn in WAREN einen Rock kaufen? Im Einklang – Esoterikladen.

In einer Stunde, halb 10, bin ich mit Anke beim Bäckerfrühstück. Der Himmel beschließt heute wieder zu weinen, ich seh es schon an seinem Gesicht, kann nicht mehr lange dauern. Macht  aber nichts …

Heute ist Mittwoch, der 18. September

Aniko hatte gestern Geburtstag. Sie ist 37 geworden. Abends hat sie die Fotos von den Blumen und Geschenken mit ganz liebem Dank im WhatsApp-Status gezeigt und geschrieben: Mein größtes Geschenk ist wieder zu Hause! Als ich das Foto gesehen habe, hab ich geantwortet: Floydi ist wieder da, ist das schön, ich freu mich mit dir! Unsere gute alte Seele von Hofhund war 3 Tage in der Tierarztpraxis. Er ist 14. Ich dachte wirklich, diesmal kommt er nicht mehr zurück …

Herbst löst immer ein melancholisches Gefühl von Sterben und Vergehen in mir aus, aber noch nie hat es mich so überrollt, wie in diesem Jahr. Die Extreme prallen aufeinander. Die letzten August-Tage noch mit über 30 Grad auf der Celsius-Skala und die Woche drauf – und jetzt auch wieder – kalt, stürmisch, Regen. Dazu sind heftige Transformations-Energien unterwegs, sagen die Experten auf Youtube. Feinfühlige spüren die besonders – und mit zunehmendem Alter immer mehr. Das erklärt, warum es mir geht, wie es mir geht. Du bekommst Hilfe und Unterstützung, was die Gesundheit angeht – war die Aussage gestern in einem Karten-Reading …

Sagaan-Dali oder White Wings, lateinischer Name: Rhododendron adamsii – das ist ein Tee aus Burjatien in Ost-Sibirien. Den hat mir meine Schwester zum Geburtstag geschenkt. Sie hat ihn von einem Schüler-Praktikanten aus Kasachstan bekommen, der in der TAO-Schule war und den ich auch kennengelernt habe. Dem Beipackzettel in Russisch und Englisch ist zu entnehmen, dass er früher nur der Elite zugänglich war. Heute ist er weit verbreitet und wird vor allem von Astronauten, Geologen, Athleten, Regierungs- und Militär-Spezial-Einheiten verwendet, wie auch von Ärzten und Physiotherapeuten der traditionellen Medizin.

Der steht hier bei mir schon seit 7. Juli. Ich hab ihn jetzt seit 2 Tagen getrunken und mein merkwürdiges Körpergefühl, eine Verflechtung von Schmerz und Erschöpfung, fängt an, sich zu verändern … Das war mal eine konkrete und zutreffende Aussage von den Karten.

http://www.tea-baikal.ru – schlechte deutsche Übersetzung auf der Seite, sagt meine Schwester. Ich hab noch nicht geguckt, mach ich aber noch. Es gibt ihn in verschiedenen Formen online zu bestellen, ich möchte aber das Original.

Heute ist Dienstag, der 17. September

Großes Aufräum- und Putzprogramm zum Jahresende hin: Wohnung, Dachterrasse, Keller – in der Reifenfolge. Was willst du auch weiter machen bei dem Wetter?, hat Lars vorhin mehr gesagt als gefragt. Er hat zwei Wochen Urlaub. Als wir in Neubrandenburg waren, hat er gesagt: So, nun war ich wenigstens schon mal raus aus Waren in meinem Urlaub …

Beginn in der Küche: Neben einigen abgelaufenen Lebensmitteln, wie Kümmel gemahlen von 2013, den ich von Aniko für meine Präsidentensuppe aus Dr. Oetker Partyrezepte bekommen hab,  eine pinke Pappschachtel in der Besteckschublade mit der Aufschrift Die für danach – das war eine Zigarettenumhüllung, die ich mir mal bei EDK gekauft hab, weil ich die witzig fand. Erstens hat sie nie gepasst für mein Dunhill Menthol Format und zweitens ist Die für danach nicht mehr up to date – weil es kein Davor mehr gibt – und ich find es gar nicht mehr witzig.

Zweiter Posten aus dem Zeitungsständer auf dem Flur: Eine Zeitschrift Flow Nr. 26, zwei Ausgaben Happinez: Folge der Stimme deines Herzens und Folge Deinem Herzen, einmal Herzstück – Lebe, was du wirklich fühlst! und einmal Happi Body – Gesund, gelassen, glücklich – Sonderheft von Happinez. Zwei Ausgaben Mit Liebe – Gratis-Exemplare von EDK, ein Rezeptheft von veggie!,  eins von das schmeckt! Da ist vielleicht noch was für Martina, passionierte Köchin/Bäckerin, bei … Der Sommer-Busreisen-Katalog 2019 in doppelter Ausführung und der Schirner Esoterik-Katalog, Ausgabe Herbst 2015!

Heute ist Montag, der 16. September

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück, es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt. Seneca

Auf dem Foto dazu sind lauter bunte Regenschirme …

Gestern war es sehr bunt. Mit Märchen-Filzwolle haben wir bei meiner Schwester an ihrem Wohnwagen-Pilgrim-Standort kreativ Seife im Filzmantel hergestellt: Soap in a coat. Von alleine wär ich auf sowas nicht gekommen, aber ich hab mich bereit erklärt, das  für Andrea, die auch mit ihren Kindern da war, zu übernehmen. Am 30. ist in der Schliemann-Schule in Möllenhagen zur Feier des 20-jährigen Jubiläums sowas wie ein Projekttag. Birgit ist mit ihrer TAO-Schule auch da und bietet Aikido an. Und da Andrea arbeitstechnisch nicht kann, hat sie mich gefragt und ich bin eingesprungen. Jetzt weiß ich schon mal, wie es geht und das Material – Wolle und Seife – sind auch da. Das haben wir uns geteilt, sie hat die Filzmäntel besorgt und ich kümmer mich um die passenden Seifen. Jetzt kann ich auch der Schule zusagen, vorher hatte ich noch Bedenken, ob ich das überhaupt hinbekomme, und nun macht es sogar Spaß …

Nebenbei, sozusagen als Nebenwirkung, hatten wir gute Gespräche unter Frauen. Andrea – Birgits Wohnwagen steht auf dem Grundstück von Andrea und Maik – hat gerade eine Phase, in der es nicht so gut läuft. Mein Theaterstück schillert grad auch nicht in allen Regenbogenfarben, doch ich hab gemerkt, wie ich Ruhe, Gelassenheit und Zuversicht ausgestrahlt habe, was glaub ich wohltuend auf sie gewirkt hat, ohne dass ich viel gesagt habe. Sie kam noch zweimal zurück, nachdem sie schon gegangen war.

Letzten Montag war ich offline, deshalb – Alter Montags-Gelassenheitsspruch:

Die höchste Krone des Helden ist die Besonnenheit mitten in Stürmen der Gegenwart. Jean Paul

Ich kann nicht behaupten, dass ich meine Krone jeden Tag trage, aber ich weiß immer, sie steht sicher in der Vitrine. Daher kann ich neben Ruhe, Gelassenheit und Zuversicht auch Besonnenheit ausstrahlen. An manchen Tagen funkelnd und strahlend, an manchen Tagen matt poliert. Es gibt solche und solche Tage – Rückzug und Präsenz …

 

 

 

Heute ist Sonntag, der 15. September

Wir waren gestern noch schön shoppen zusammen im Marktplatz-Center. Ich hab uns einen Coffee to go geholt und wir haben uns damit in die Sonne gesetzt. Dann war ich in 3 Schuhgeschäften, wo er bereitwillig mitgekommen ist, ohne zu mosern, und ich war mit ihm im Body Checker, wo er nach Jacken geguckt hat, die er aber doch lieber gebraucht online bestellt für einen Bruchteil des Preises. Ich will nochmal in Thalia, hab ich gesagt. Auch da ist er mitgekommen und ich hab mir aus einem großen Sortiment das Kartendeck Engel der himmlischen Fülle gekauft. Mein 30. – hab ich zu ihm gesagt. Na, dafür hat er nicht so die Ader, als Rationalist – belächelt es aber auch nicht.

In Thalia hab ich mir mein 1. und einziges Buch gekauft, in der Lehrzeit, hat er gesagt. Ein Krimi von Helge Schneider. Ich weiß noch den ersten Satz daraus, hat er sich erinnert: „Über dem Tisch hängt eine Lampe, damit man das Essen besser sehen kann.“ Ja klar, Helge Schneider … Der wär einer, von dem ich mir mit Sicherheit nichts kaufen würde, wobei Lars meint, bei dem liegen Genie und Wahnsinn nah beieinander. Ich seh da nur Wahnsinn.

Meine erste Karte von den Engeln der himmlischen Fülle war: Hochenergetische Nahrungsmittel – Wenn du deinen Körper mit einer gesunden biologischen Ernährung versorgst, verbesserst du damit deine Energie insgesamt sowie die Fähigkeit, dich zu fokussieren. Dies führt automatisch zu einer größeren Effizienz, besseren Ideen und höheren Resonanz, was wiederum einmalige Gelegenheiten und segensreiche Beziehungen anzieht.

Da bin ich grad bei. Körperlich-seelisch komm ich mir vor wie eine Baustelle, wie ein Haus, das um- und ausgebaut wird. So wie bei meiner Tochter, die jetzt Ende September in ihr Haus einziehen, das sie sich Ostern vor 2 Jahren gekauft und dann kernsaniert haben. Sie haben viel selber gemacht und es ist toll geworden! So ist es, vergleichsweise, bei mir auch …

Ich denk an dich!, steht an der Arko-Schaufensterscheibe, hab ich neulich im Vorbeigehen gesehen und mich gefreut. Wenn es da steht, wird es so sein.

Heute ist Sonnabend, der 14. September

So, da bin ich wieder. Ich wollte letzten Donnerstag noch schreiben: Christine und Rainer ziehen aus und wenn sie den Stecker ziehen, bin ich ohne – WLAN. Da war es schon zu spät.

Nachdem Lars mehrere Tage Ursachenforschung betrieben hat, warum sein Signal hier ankommt und guter Empfang ist und trotzdem keine Verbindung zustande kommt, ist er zu dem Schluss gekommen, dass mein Laptop zu alt ist. Nachdem ich schon bei Vodafone und O 2 die Konditionen für Internet verglichen habe, hat er gemeint, er hat eine große Leitung und da brauch ich nicht auch noch eine, das wär Quatsch. Das Geld kann ich lieber in ein neues Gerät investieren, was ich mir sowieso nächstes Jahr zulegen wollte. Ich hatte noch Windows Vista drauf! Und dann geb ich ihm ’n Obulus dazu und gut …

Also sind wir heute Vormittag bei prächtigstem Wetter nach Neubrandenburg gefahren zu MM Media Markt und schon sitz ich vor dem schönen neuen Teil! So schnell kommt man zum neuen Laptop.

Guti-Gutshaus hab ich großzügig gestern und heute wegen Krankheit abgesagt, obwohl ich gern beim Hof-Flohmarkt dabei gewesen wäre. Donnerstag bin ich mit „Matsch-Auge“ aufgewacht – sowas hatte ich noch gar nicht – und fühl mich jetzt dazu noch krank und erkältet.

Jedenfalls hat Lars mich gut beraten, was auch von Sohnemann-Fachmann bestätigt wird. Ich kann wieder schreiben – das hat mir gefehlt!

Heute ist Donnerstag, der 5. September

Wenn du mehr willst, musst du sagen … hat mir gestern die Chefin angeboten, als wir den Plan für die nächsten 3 Wochen durchgegangen sind. Ja. Mehr hab ich darauf nicht erwidert. Mehr will ich, aber bestimmt nicht arbeiten.

Mehr Müßiggang – alles Anstrengende und Lästige halt ich mir vom Hals. Dazu gehört auch Notfallbegleitung. Ich hab keine Lust auf nächtliche Katastrophen-Anrufe und blauer, gelber oder roter Engel zu sein. Bevor man andern helfen kann, muss man erstmal gut für sich selbst sorgen, ist ein bekannter Spruch in Therapeuten-Kreisen, an den sich kaum einer hält. Ich schon. Auch da geht es um Ausgleich.

Heut will ich mit Lars noch sein WLAN zu mir transferieren …

Heute ist Mittwoch, der 4. September

Jonte war am Montag schon einen Monat alt und Michael hat mir wieder schöne Fotos geschickt. Wie schön, dass er da ist – mit seiner ausgeprägten Gesichtsmimik, hab ich geschrieben. Er ist ein wahres Wunder und so süß! Der Vater arbeitet schon wieder Teilzeit 4 Stunden – er ist Alleinverdiener – und die Mama ist seit Montag wieder an der Volkshochschule, ihre Schulausbildung nachholen, die sie wegen Krankheit abbrechen musste.

Ich freu mich über den September mit moderaten Temperaturen. Der August war in seinen letzten Zügen nochmal extrem anstrengend mit Hitze und Guti-Gutshaus-Schichten. Jetzt bin ich dabei, meinen tiefen Erschöpfungszustand nach diesem ganzen Gastro-Sommer wieder auszugleichen und mir und meinem Körper Gutes zu tun. Ausruhen, Schlafen, Erholung, Lesen, Massagen, paar Herbstblumen auf der Terrasse eintopfen und wieder Ausruhen, Schlafen … bis die Akkus wieder aufgeladen sind.

Heute auch wieder Guti-Gutshaus ab 17 Uhr, aber davor hatte ich 4 Tage frei, die ich wie oben beschrieben genutzt habe. Laut Plan dann wieder am Freitag, also schaukelt es sich langsam auf 2 Tage die Woche ein …

 

Heute ist Dienstag, der 3. September

Eine schöne Frau mit Henna-Tattoos an der Wand und darüber steht KURDISTAN …

Gestern war ich bei ALANYA – deutsch-türkischer Frisör – und es hat mir gut gefallen. Es war nur ungewohnt, mich von einem Mann behandeln zu lassen. Das ist gleich bei mir um die Ecke, wie alles hier. Der Hintereingang geht zu unserem Hof raus – wenn ich da durch gehen würde, wären es nur drei Schritte. Gegenüber von ALANYA ist Tam mit seinem Thai-Massage-Studio. Da hab ich mir auch gleich einen Termin für Kopf-Gesichts-Massage geholt für Freitag, wo noch was frei war. Hab aber nicht daran gedacht, dass ich da zweites Beratungsgespräch beim Dental-Doc hab, also verschieb ich auf nächste Woche. Auch Thera Lind für Lymphdrainage ist in der Großen Burgstraße. Querstraße dazu ist die Kleine Burgstraße – über die man auf unseren Hof gelangt …

Nach dem Frisör hab ich gedacht, ich mach einen türkischen Tag daraus und hab mir einen Döner am Hafen geholt. Auch nur 2 Minuten entfernt. Das sind alles kurze Wege hier – sogar Bestattungsinstitut.

Links vom Hof ist Zweirad-Karberg, das Fahrrad-Imperium, mit Luft-Tankstelle draußen. Und vis a vis der schöne Kirchturm der Marienkirche. Zur anderen Seite hin der Neue Markt, der auch meine Adresse ist. Alles zusammen ist die Historische Altstadt. Das und unsere Haus-und-Hof-Gemeinschaft gibt mir Halt im Außen hier, wenn ich im Inneren wanke. Ein schönes Zuhause …

Heute ist Montag, der 2. September

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Jedes Ding hat seine Zeit. William Shakespeare

Passend zum Auszug von Christine nebenan und zur Geschäftsaufgabe von Frisör M 1.

Alles Irdische hat seine Zeit. Der Orion steht um diese Jahreszeit nachts um 3 genau vor meinem Schlafzimmerfenster. Alles Himmlische hat Bestand. Der kommt nicht auf die Idee, umzuziehen oder seinen Platz zu vermieten.

Gestern wollte ich meine Schwestern fragen, ob eine von ihnen Lust hat, mit schwimmen zu kommen. Dann hab ich gedacht, wart mal ab, ob sich jemand meldet. Daraufhin hat Sabinchen mittags angerufen und war von 5 bis 7 vor ihrer Rückfahrt nach Berlin hier. Das war eine schöne Überraschung – mit dem Nebeneffekt, dass ich vorher den Abwasch gemacht hab.

Sie erlebt auch so eine Gesichte – anders, aber in den Grundfesten sind sie alle gleich. Und bei ihnen ist kein Kontaktabbruch. Um so schöner war es, dass sie sich gemeldet hat, als Gleichgesinnte …

Es wär schön, wenn noch jemand kommen würde für dich, hat sie gesagt. Ich finde, das hast du verdient. – Das hat jeder verdient. – Aber gerade du, mit deiner geselligen Art, besonders. – Darum gehts nicht, dass noch jemand kommen würde, sondern dass man mit sich im schönsten Einklang lebt – Selbstwert! „In der Phase der Trennung entscheidest Du, wie es weiter geht“, hab ich neulich gelesen und mich erst gewundert. Doch, stimmt – ich hab entschieden, von mir kommt nichts mehr.